Die häufigsten Fragen zum Juniorstudium

Das Juniorstudium ermöglicht es begabten Schülerinnen und Schülern, bereits während der Schulzeit Veranstaltungen an der TU Darmstadt zu besuchen und Leistungsnachweise zu erbringen. Diese Leistungsnachweise können bei einer späteren Fortsetzung des Studiums an der TU Darmstadt auf Antrag anerkannt werden, d.h. sie müssen dann nicht mehr erbracht werden. Abgesehen davon bietet das Juniorstudium noch weitere Vorteile: die Möglichkeit, Kenntnisse und Fähigkeiten im Wunschfach zu erweitern, neue spannende Wissensgebiete kennenzulernen und einen nachhaltigen Eindruck vom Studium zu erhalten.

Es sollte sich um besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler handeln, denen – idealerweise – das gesamte sonstige schulische Lernen so leicht fällt, dass ihre schulischen Leistungen durch den zusätzlichen Zeitaufwand für das Juniorstudium voraussichtlich nicht nennenswert beeinträchtigt werden.

Wichtig sind neben einer guten fachlichen Basis vor allem Motivation und Begeisterung sowie die Fähigkeit, strukturiert zu lernen.

Grundsätzlich ist das Juniorstudium nur in zulassungsfreien Studiengängen sowie in Studiengängen mit Eignungsfeststellungsverfahren möglich. Es ist nicht möglich in zulassungsbeschränkten Studiengängen mit Auswahlverfahren (NC-Verfahren). Eine Übersicht der möglichen Studiengänge finden Sie hier.

Wer noch unsicher ist, kann sich an die Zentrale Studienberatung und -orientierung ZSB wenden. Diese vermittelt dann den Kontakt zu einem Fachbereich

Der Kontakt zum Fachbereich, aber auch zu den entscheidenden Stellen innerhalb der Schule soll möglichst frühzeitig aufgenommen werden, denn:

Das Antragsformular muss bis 01.12 des Vorjahres für einen Studienbeginn im Sommersemester und bis 01.05. für einen Studienbeginn im Wintersemester bei der Zentralen Studienberatung und -orientierung ZSB eingegangen sein

Die Eignung wird zunächst durch eine allgemeine Empfehlung seitens der Schule dokumentiert. Entscheidend für die Zulassung zum Juniorstudium ist dann das Ergebnis eines ausführlichen persönlichen Gesprächs des antragsstellenden Schülers mit dem Beauftragten des Fach- oder Studienbereiches. In dem Gespräch geht es um fachliches Wissen, aber auch um Motivation und Begeisterung. Im Gespräch können auch fachspezifische Aufgaben gestellt werden. Zur Unterstützung des Gesprächs müssen (einfache) Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse sowie ein selbstverfasstes kurzes (maximal eine Din-A-4-Seite) Motivationsschreiben vorgelegt werden.

Es sind in der Regel Einführungs- bzw. Grundlagenvorlesungen, -übungen und –praktika. Die am Juniorstudium teilnehmenden Fach- und Studienbereiche legen die Veranstaltungen fest, die für ein Juniorstudium geeignet sind.

Man kann im Juniorstudium pro Semester maximal zwei Veranstaltungen besuchen.

Nein. Die Fachbereiche haben geeignete Veranstaltungen ausgewählt, die in dieser Übersicht aufgeführt sind. Die geeignete Veranstaltung wird vom Fachbereich in Abstimmung mit dem Juniorstudierenden und soweit möglich unter Berücksichtigung von dessen sonstigen schulischen Verpflichtungen bestimmt.

Dies ist je nach gewähltem Fach und je nach Leistungsstand bzw. Lernintensität der Juniorstudierenden natürlich unterschiedlich. Als ungefährer Anhaltspunkt des Arbeitsaufwands pro Woche kann dienen:

  • Vorlesung: 2 h
  • Übung: 4 h
  • Übungsblätter zur Übung: 4-5 h
  • In Summe: 10-11 h pro Woche

Dazu kommen die Fahrzeiten zur TU und zurück.

Ja. Maximal zwei Veranstaltungen pro Semester können von Schülerstudierenden belegt werden. Demnach können, bei Bestehen der dazugehörigen Prüfungen, auch maximal zwei Leistungsnachweise pro Semester erworben werden.

Bestandene Prüfungen werden im Antragsformular dokumentiert. Das Dokument ist daher durch die Juniorstudierenden gut aufzubewahren.

Sie kann im Anschluss an den Studienbeginn beim Studienbüro des jeweiligen Fachbereiches beantragt werden.

Eine im Juniorstudium nicht bestandene Prüfung kann im Juniorstudium einmalig wiederholt werden. Bei einem späteren Studium werden im Juniorstudium abgelegte Prüfungen nur auf aktiven Antrag hin angerechnet. Eine Verpflichtung dazu besteht für ehemalige Juniorstudierende in diesem Fall aber nicht.

Es gibt pro teilnehmendem Fach- bzw. Studienbereich eine_n zuständige_n Ansprechpartner_in. Diese_r nimmt die Eignungsprüfung der Schülerstudierenden vor. Er kann einen weiteren Betreuer/Tutor für den Schülerstudierenden bestellen, z.B. einen geeigneten älteren und erfahren Studierenden. Dieser Tutor ist dann im praktischen Studienalltag der Hauptansprechpartner des Schülerstudierenden. Beide sollten regelmäßigen Kontakt halten. Der Tutor sollte von Zeit zu Zeit nachfragen, ob das Juniorstudium gut läuft, und bei Problemen beratend tätig sein. Der Juniorstudierende sollte umgekehrt bei Problemen den Tutor zeitnah von sich aus ansprechen.

Dr. Claudia Breuer,

Zentrale Studienberatung und -orientierung ZSB
Gebäude S1|01 Raum 101
Tel.: 06151 16 27012
E-Mail:

  • Die Fachlehrer und die Schulleitung bestätigen eine besondere Begabung der Schülerin/des Schülers für ein bestimmtes Fachgebiet (z.B. Mathematik, Physik, …)
  • Die Schulleitung erklärt sich mit dem Besuch der zwischen Schülerin/Schüler und Fach-/Studienbereich festgelegten Lehrveranstaltungen einverstanden

Alle Informationen zu den erforderlichen Schritten finden sich im Antragsformular.

Bei minderjährigen Schülerinnen/Schülern müssen die Eltern

  • ihr Einverständnis mit dem Juniorstudium bestätigen;
  • ihre Aufsichtspflicht anerkennen und
  • die Haftpflichtversicherung der Schülerin/des Schülers unter Angabe der Versicherungsgesellschaft bestätigen

Alle Informationen zu den erforderlichen Schritten finden sich im Antragsformular.

Die Eltern.

Nein, denn Juniorstudierende haben keinen regulären Studierendenstatus.

Nein.

Nein.