Materialwissenschaft

Materialwissenschaft

Programm am Dienstag, 07.02.2017, 14-17 Uhr

Treffpunkt: Campus Lichtwiese, Alarich-Weiss-Str. 2, 64287 Darmstadt, Gebäude L2|01, Raum 228
14:00 Uhr Begrüßungsvortrag
„Was ist Materialwissenschaft? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Welche Chancen bietet mir dieses Studium?“
14:45 Uhr Laborführung und Versuche:
  • Materialanalytik: Im 20. Jahrhundert bestimmen die kleinen Nanomaterialien den technischen Fortschritt. Doch wo finden wir diese Nanomaterialien in unserem Alltag? Was ist überhaupt ein Nanomaterial, wie sehen die aus und wie entstehen diese kleinen schönen Strukturen? In unserem Fachgebiet beschäftigen wir uns mit der Herstellung und Anwendung von Nanomaterialien und möchten anhand einfacher chemischer Experimente einen Einblick in die Nanotechnologie geben.
  • Physics of Surfaces: Unser Immunsystem besteht aus Antikörpern. Aufgrund ihrer Größe sind Antikörper unter einem Lichtmikroskop nicht sichtbar. Mit einem Rasterkraftmikroskop können diese nanoskaligen „Kämpfer“ unseres Immunsystems in Flüssigkeit visualisiert werden. Der Versuch soll die fünfarmige Struktur von IgM (Immunoglobulin) Molekülen auflösen und deren mechanische Eigenschaften charakterisieren.
  • Atomistische Computersimulation: Der Computer als Mikroskop, wie funktioniert das? Computersimulationen nehmen einen stetig wachsenden Stellenwert in Industrie und Forschung ein. Dabei geht es nicht nur um enorme Kostenersparnis, sondern auch um die Klärung von Fragestellungen, die im Experiment gar nicht zugänglich sind. Bei atomistischen Simulationen in der Materialwissenschaft werden Festkörper durch die Wechselwirkung zwischen einzelnen Atomen modelliert. In unserem Versuch betrachten wir mit einem einfachen Modell die Anordnung von Atomen, die letztendlich die Eigenschaften des Materials bestimmt.
16:00 Uhr Abschlussbesprechung: Hier gibt's Infos, die jetzt noch fehlen.

Karte (ausklappbar)

An der TU Darmstadt werden Fachleute ausgebildet, die mit naturwissenschaftlichen Methoden Materialien für ingenieurwissenschaftliche Anforderungsprofile verfügbar machen. Dabei haben die Aufgabenstellungen der Materialwissenschaft typischerweise eine starke interdisziplinäre Komponente. Ein solides Wissen in Physik und Chemie, Mathematik und Mechanik ist ebenso wichtig wie gute Kenntnisse der materialbezogenen Entwicklungen in Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik. Dabei besteht der Anspruch, nicht nur alle Gruppen von Werkstoffen und Einsatzgebieten ohne frühzeitige Spezialisierung zu behandeln, sondern auch die Methodik der Materialforschung in Forschung und Lehre einzubeziehen.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Weiterentwicklung von Hochleistungswerkstoffen für moderne Technologien, dabei vor allem Konstruktionswerkstoffe für Hochtemperaturanwendungen und für den Leichtbau, die Erforschung von Materialien mit besonderen Eigenschaften für den Einsatz in der Mikroelektronik und der Einsatz von erneuerbarer Energie.

Informationen zu den Studiengängen finden Sie hier:

Materialwissenschaft, B.Sc.

Materials Science, M.Sc.