Lehramt an Gymnasien (LaG)

 

Lehramt an Gymnasien (LaG)

 

Allgemeine Studiengangsinformationen

Abschluss: Erstes Staatsexamen
Dauer: 9 Semester (für zwei Studienfächer)
Sprache: Deutsch; je nach Fach in einzelnen Veranstaltungen Englisch
Praktikum: Für den erfolgreichen Abschluss des Studiengangs Lehramt an Gymnasien müssen absolviert werden:
  • ein Orientierungspraktikum von mindestens vier Wochen Dauer, das vor Beginn des Studiums abgeleistet sein soll (keine Einschreibvoraussetzung) und spätestens vor Beginn der Praxisphase I nachgewiesen werden muss. Zuständig ist das Zentrum für Lehrerbildung der TU Darmstadt.
  • ein Betriebspraktikum von mindestens acht Wochen Dauer in einem Produktions-, Weiterverarbeitungs-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb. Es ist spätestens bei der Meldung zur Ersten Staatsprüfung nachzuweisen. Zuständig ist die Hessische Lehrkräfteakademie Darmstadt.
  • Praxisphasen in den Grundwissenschaften (Praxisphase I) und beiden Fächern (Praxisphase III)
  • Außerschulische Lehrpraktische Studien (Praxisphase II).
Zulassungsvoraussetzungen: Allgemeine Hochschulreife, vergleichbare ausländische Zeugnisse; weitere Informationen
Zulassungsverfahren: siehe die Informationen beim jeweiligen Fach; weitere Informationen
Teilzeitsstudium: Ob ein Teilzeitstudium möglich ist, erfahren Sie bei der Koordinierungsstelle Teilzeitstudium
Studienbeginn: Wintersemester
Bewerbungsfrist: 15. Juli
Bewerbung: Online Bewerbung
Besonderheiten:
 

Kurzbeschreibung

Der Studiengang Lehramt an Gymnasien ist die grundständige Ausbildung (= die universitäre Ausbildung einschließlich der Ersten Staatsprüfung) für eine Lehrtätigkeit im gymnasialen Schuldienst. Das neunsemestrige Lehramtsstudium an der TU Darmstadt setzt sich aus zwei Fächern, welche frei kombinierbar sind, und den Grundwissenschaften, welche für alle Studierenden obligatorisch sind, zusammen.

Der Bereich der Grundwissenschaften umfasst Module aus den Erziehungswissenschaften, der Psychologie, der Soziologie und den Politikwissenschaften sowie die Schulpraktischen Studien 1. Die Grundwissenschaften sollen es den Studierenden ermöglichen, zu einem umfassenden Verständnis der pädagogischen Dimension ihrer beruflichen Tätigkeit zu gelangen.

Mit Blick auf die beiden Unterrichtsfächer werden sowohl fachwissenschaftliche als auch fachdidaktische Kompetenzen erworben. An der TU Darmstadt können derzeit die Fächer Deutsch, Biologie, Chemie, Geschichte, Informatik, Mathematik, Philosophie/Ethik, Politik und Wirtschaft, Physik und Sport kombiniert werden. Zur Fachdidaktik gehören in beiden Fächern jeweils auch die Schulpraktischen Studien 2.

Weitere Praxisanteile des Studiums sind das Orientierungspraktikum, das vor Beginn des Studiums absolviert werden soll, und das Betriebspraktikum, das während des Studiums absolviert werden soll (siehe oben unter „Allgemeine Studiengangsinformationen“).

Der erfolgreiche Abschluss des Studiengangs Lehramt an Gymnasien mit dem ersten Staatsexamen berechtigt die Absolventinnen und Absolventen zur Aufnahme des Vorbereitungsdienstes (Referendariat). Ein anschließendes Promotionsstudium in den absolvierten Fächern ist nach dem ersten Staatsexamen ebenfalls möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.zfl.tu-darmstadt.de sowie auf den Studieninformationsseiten der angebotenen Fächer:

Der Leistungsumpfang des Studiengangs Lehramt an Gymnasien beträgt insgesamt 240 LP. Die Zusammensetzung der Leistungspunkte entnehmen Sie der untenstehenden Grafik.

 

Aufbau des Studiengangs Lehramt an Gymnasien

Zum Vergrößern bitte anklicken.

 

Entscheidungshilfen

Eine wesentliche Voraussetzung für die Lehrtätigkeit an einer Schule ist die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Neben der Vermittlung von Fachwissen bedarf es dabei beispielsweise des besonnenen Umgangs mit Konflikten innerhalb der Klasse oder auch informeller Kontakte mit den Schülerinnen und Schülern in den Pausen, auf Klassenfahrten oder Schulfesten.

Lehrerinnen und Lehrer müssen bis zu einem gewissen Grade in der Lage sein, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. So benötigen beispielsweise lernschwächere Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße Unterstützung, einzelne leistungsstarke hingegen vielleicht sehr spezielle Herausforderungen.

Die Qualität des Unterrichts hängt entscheidend von der Vorbereitung ab. Diese ist sehr zeitintensiv und erfolgt in erster Linie am heimischen Schreibtisch.

Weiterhin spielt die Zusammenarbeit mit anderen Erwachsenen, wie den Eltern, den Kolleginnen und Kollegen und der Schulleitung, eine wichtige Rolle.

www.cct-germany.de

 

Berufsperspektiven

Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer erteilen Unterricht in den Klassen 5 bis 9 (Sekundarstufe I) sowie in der Einführungs- und Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II). Zur Vermittlung der fachspezifischen Inhalte gehören auch erzieherische und organisatorische Aufgaben innerhalb des gesetzlich festgelegten Rahmens.

Für den gymnasialen Schuldienst ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer sind an Gymnasien, Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe sowie in Internaten und Schülerheimen tätig. Darüber hinaus können sie an Abendgymnasien, Kollegstufen und Volkshochschulen Beschäftigung finden.

Prognosen über den zukünftigen Bedarf an Lehrkräften bzw. deren Einstellungschancen im Schuldienst sind schwierig zu treffen, da sie von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren abhängen. Dazu zählen z.B. die demographische Entwicklung, die gewählte Fächerkombination bzw. Schulform, politische Rahmenbedingungen u.a. mehr.

Nähere Informationen finden Sie z.B. unter

BERUFENET

Hessisches Kultusministerium

www.lehrer-werden.de