Krankenversicherung

Krankenversicherung

Studierende sind in aller Regel versicherungspflichtig in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Aus diesem Grund wird bei ihrer Immatrikulation regelmäßig ein Nachweis über den Krankenversicherungsschutz verlangt (wer krankenversichert ist, ist automatisch auch pflegeversichert), alternativ ein Nachweis über die Befreiung von der Versicherungspflicht (etwa wenn eine Privatversicherung besteht).

Studienanfänger sind meist über ihre Eltern familienversichert. Endet dieser Versicherungsschutz oder kam er von vornherein nicht in Betracht, so können sich Studierende zu einem besonders günstigen Tarif versichern. Dieser ist an besondere Bedingungen geknüpft. Wer die Bedingungen nicht (mehr) erfüllt, muss sich freiwillig versichern, was mit einer erheblichen finanziellen Belastung verbunden ist. Studierende, die nicht oder nicht mehr familienversichert sein können, weil Sie z. B. die Einkommens- oder Altersgrenze überschreiten, können sich zu einem relativ günstigen Beitragssatz selbständig gesetzlich versichern.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Einen überblick über bestende Angebote gibt beispielsweise die Verbraucherzentrale Hessen.

Derzeit gibt es in Deutschland 118 (Stand: 01.01.2016) gesetzliche Krankenkassen, die im GKV-Spitzenverband zusammengeschlossen sind. Weitere Information zur gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie bei der zentralen Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland GKV.