Förderungsmödlichkeiten

Graduiertenförderung

Häufig wissen auch Studierende höherer Semester nicht, dass es nach einem abgeschlossenen Studium weitere Förderungsmöglichkeiten für Zusatzqualifikationen und Forschungstätigkeiten gibt. Einige dieser Möglichkeiten haben wir nachfolgend aufgeführt:

Graduiertenförderung an der TU Darmstadt

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden Stipendien für Promotionsvorhaben an besonders qualifizierte wissenschaftliche Nachwuchskräfte gewährt. Fördervoraussetzungen sind:

-Ein abgeschlossenes Hochschulstudium,

-überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen, die eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erkennen lassen und

-ein Promotionsvorhaben, das einen wichtigen und hervorragenden Beitrag zum Erkenntnisfortschritt im Wissenschafts-fach erbringen wird.

Das Doktorandenstipendium enthält einen nach Maßgabe der Richtlinien festzulegenden Grundbetrag von monatlich € 1074 bzw. € 1365. Zusätzlich können € 103 für Sachkosten gewährt werden.

Die Feststellung, ob im Einzelfall die Förderungsvoraussetzungen vorliegen, trifft die Hochschule. Ein Anspruch auf Gewährung eines Stipendiums besteht nicht. Die jeweiligen Vergabetermine werden durch Aushang in der Verwaltung und bei den Dekanaten bekanntgegeben.

Zusätzliche Graduiertenstipendien für Frauen in den Natur- und Ingenieurdisziplinen

Die Bereitstellung von Sondermitteln aus dem HWP (Hochschul- und Wisschenschaftsprogramm) durch das HMWK (Wessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) für Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen hat zum Ziel, den Anteil von Frauen zu erhöhen. Gefördert werden Doktorandinnen mit einem Stipendiumgrundbertrag von monatlich € 1074 bzw. € 1365 für maximal drei Jahre.

Emmy Noether-Programm (DFG)

Das Emmy Noether-Programm möchte besonders qualifizierten jungen Nachwuchs- wissenschaftler/innen/n einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen. In diesem Programm soll unmittelbar nach der Promotion die Möglichkeit gegeben werden, über einen zusammenhängenden Zeitraum von fünf Jahren durch einen Forschungsaufenthalt im Ausland und eine anschließende Forschungstätigkeit im Inland, verbunden mit der Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe sowie Lehr- aufgaben, die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrer/in zu erlangen (DFG-Vordruck 1.22).

Das Emmy-Noether-Programm wendet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen aller Disziplinen. Anträge können jederzeit direkt an die DFG gestellt werden.

Forschungsstipendien (DFG)

Forschungsstipendien werden für ein umgrenztes Forschungsvorhaben vergeben und dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses nach der Promotion. Das Stipendium wird in der Regel für einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren vergeben. Die Stipendien können im In- und Ausland in Anspruch genommen werden.

Anträge können jederzeit an die DFG gestellt werden (DFG Vordruck 1.04).

Habilitationsstipendien (DFG)

Durch dieses Programm zur Förderung von Habilitationen sollen insbesondere Wissenschaftlerinnen ermutigt werden, nach der Promotion ihre wissenschaftliche Arbeit fortzusetzen und die Habilitation anzustreben. Bewerben kann sich, wer nach einer qualifizierten Promotion durch weitere wissenschaftliche Arbeiten seine besondere Befähigung zur wiss. Arbeit nachgewiesen hat. Die Habilitationsstipendien werden in der Regel für zwei Jahre bewilligt und können in begründeten Fällen um ein weiteres Jahr verlängert werden. (DFG-Vordruck 1.23)